In historischem Sinne gesprochen, so wie ihr ihn versteht, möchte ich euch sagen, daß es keine eingleisige Entwicklung vom Tier zum Menschen gab, sondern parallele Entwicklungen, während derer über lange Zeiträume hinweg Tier-Mensch und Mensch-Tier kooperativ nebeneinander existierten. (Seth 1, S. 128)
Vor ungefähr 50 bis 30 Millionen Jahren existierten zahllose Arten, die ihr heute als Mutationen betrachten würdet. Zwischen Mensch-Tier und Tier-Mensch wurde noch nicht so deutlich unterschieden. Das Bewußtsein war in gewisser Weise beweglicher und experimentierte mehr. Diese frühen Verbindungen, diese frühen Mischformen wurden später in den Mythen als Götter in Tiergestalt erinnert. Jene Vielfalt existierte lange vor der Zeit, von der eure Paläontologen ausgehen. Es gab viele Tierarten, die Werkzeug herstellten, EINIGE taten das, bevor der Mensch diese Fähigkeit erlangte.
Der Totempfahl ist beispielsweise ein Relikt aus einer Zeit. da zwischen Mensch und Tier sehr viel mehr Kommunikation stattfand - da der Mensch in der Tat zu den Tieren GING, um zu lernen, und von ihnen sein erstes Wissen über Kräuter und richtiges therapeutisches Verhalten erwarb.
In der einen oder anderen Weise enthält alle Mythologie Beschreibungen von anderen Gattungen, die in verschiedenen Formen auf der Erde existieren. Dazu gehören zum Beispiel auch die Geschichten von Feen und Riesen. Die Mythologie erzählt euch von den psychischen wie physischen Kulturrelikten eures Geschlechts. Es gab damals kleinere und größere Menschenarten mit unterschiedlich bewußten Verbindungen zum Rest der Natur. Die größeren Experimente hatten mit der Hervorbringung einer Spezies zu tun, die ein Teil der Erde sein und doch auch zu gewahrenden Mit-Schöpfern werden würde. Es gab zahllose Erwägungen und Experimente in bezug auf Größe, Gehirnkapazität, Neurologie und Bewußtseinsstruktur, die flexibel genug sein würde, sich mit der Umwelt zu verändern, und doch auch kraftvoll genug, um diese Umwelt zu erforschen und zu verändern. (Seth 1, S. 146-149)
In euren Begriffen von Geschichte trat der Mensch in mehreren verschiedenen Zeitaltern in Erscheinung - und entwickelte sich nicht in der allgemein angenommenen Weise aus einem tierischen Vorfahren. Es GAB Mensch-Tiere, aber das war nicht euer Stamm. Sie führten nicht zu irgend etwas hin. Sie waren eine in sich eigenständige Spezies.
Es gab Tier-Menschen. Diese Begriffe gebrauche ich für euch bequemlichkeitshalber. Bei einigen Gattungen dominierten die tierhaften, bei anderen die menschlichen Tendenzen: Einige waren mehr wie Menschen, andere mehr wie Tiere. In den russischen Steppen fand sich eine besonders riesenhafte Spezies. Ich glaube, es gab auch einige in Spanien - in dieser Gegend.
Was die geologischen Zeitalter angeht, so wie sie verstanden werden, herrscht in der Hinsicht ein ziemliche Verwirrung. Solche Arten existierten in vielen dieser Zeitalter. Der Mensch, so wie ihr ihn euch denkt, teilte die Erde mit den anderen, gerade erwähnten Geschöpfen. So gesehen existierte der sogenannte moderne Mensch, der eure Schädelstruktur und so weiter aufweist, neben den Wesen, die nun angeblich seine Vorfahren sind.
Zwischen diesen Gruppen bestand eine gewisse Rivalität, wie es auch eine gewisse Kooperation gab. Einige Gattungen des, sagen wir, modernen Menschen starben aus. Es kam auch zu Paarungen zwischen diesen Gruppen - das heißt zwischen jenen Gruppen, die zur jeweils gegebenen Zeit existierten.
Die Gehirnkapazität eurer speziellen Spezies blieb immer dieselbe ... Viele der Mensch-Tier-Gruppen bildeten ihre eigenen Gemeinschaften. Euch mögen sie begrenzt erscheinen, aber sie verbanden tierische und menschliche Eigenschaften auf sehr schöne Weise, und sie handhabten sehr gut Werkzeuge. Man könnte gewissermaßen sagen, daß sie eine lange Zeit die Erde insofern für sich hatten, als der moderne Mensch nicht mit ihnen in Wettbewerb trat.
Sowohl die Mensch-Tiere wie auch die Tier-Menschen wurden mit stärkeren Instinkten geboren. Sie brauchten keine langen Schutzphasen als Kleinkinder, sondern waren nach Art der Tiere schon früher physisch agiler als etwa das Menschenkind. Die Erde hat ganze Zyklen durchgemacht, von denen eure Wissenschaftler keine Ahnung haben. Der MODERNE Mensch existierte also mit anderen menschenähnlichen Gattungen und trat an vielen verschiedenen Orten der Erde und in VERSCHIEDENEN ZEITALTERN in Erscheinung.
Es gab somit auch tier-menschliche und mensch-tierhafte Zivilisationen ihrer eigenen Art, und es gab vollständige Zivilisationen des modernen Menschen, die lange vor, sagen wir, der heute angenommenen Zeit der Geburt der Schrift (3100 v. Chr.) existierten. (Seth 2, S. 461-462)
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