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Home | Themen | Boten Gottes Wien | Sterben | Unfalltod? Seite drucken


Was bedeutet ein Unfalltod?



Frage: Lieber Emanuel, wie ist es, wenn geistig hochentwickelte Menschen z. B. durch einen Unfall, also ganz plötzlich, hinübergehen? Und wie ist das Hinübergehen bei einem geistig nicht gut entwickelten Menschen, wo kein Vorbereitungs- und Abholdienst möglich war?
Wenn ein Mensch die Augen schließt, ob durch Unfall, Krankheit oder durch Eigenlebensverkürzung, so ist immer die Ordnung Gottes da...
Und so ist es auch bei einem Unfall. Er ist in der Regel - ich sage noch einmal: in der Regel - vorprogrammiert. Es ist selten der Fall, daß einer ganz ohne Vorbereitung geschieht, wie z. B. beim spontanen Selbstmord oder bei einem Tobsuchtsanfall. Hier ist eine Still-Legung in dem Moment gegeben, wo der irdische Körpertod eintritt, d.h., das nun als Fluidalmensch im Jenseits befindliche Geistwesen wird stillgelegt. Mit anderen Worten: Es wird aus seinem Zustand erst in einiger Zeit erwachen, wenn die ordnungsgemäßen gesetzlichen Vorgänge im Nachhinein - das Wort stimmt nicht, aber euch muß ich es so erklären, denn dort, wo die Geistwesen wirken, also die Missionsgeister, Schutzgeister und helfende Geistwesen, ist immer Gegenwart, bei euch ist es im Nachhinein. Und wenn der Mensch etwas gereift ist, wird er früher oder später zum Bewußtsein erwachen...

Den weniger Entwickelten habe ich also erklärt. Der Hochentwickelte, wenn er plötzlich durch einen Unfall aus dem Leben gerissen wird, ist bereits zielbewußt vorbereitet worden. Das ist eine Situation, die ihr dann verstehen werdet, wenn ihr euch selbst darauf vorbereitet habt. Denn ihr wißt ja nicht, ob ihr einen Unfall erleidet oder durch Krankheit oder sonstige Schwierigkeiten hinübergeht.

Der geistig Gereifte ist im Grunde genommen immer bereit, und weil er das ist, ist er auch immer vorbereitet. Er betrachtet die Vorbereitung oder den Freiwerdevorgang als ganz lebensnahen, naturnahen Vorgang und ist immer bereit, seinen irdischen Körper abzulegen, um im Bewußtsein des höheren Ichs auf der jenseitigen Lebenssphäre weiterzuleben. (Emanuel 16, S. 146-147)
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