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Der Schöpfer, die Urschöpfung und die Ewigen Gesetze
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Gott und seine Schöpfung
Gott ist Geist, Kraft und Urlicht, das ist Gottes stofflicher Ausdruck. Und diese drei sind eine nicht zu trennende Eins - Gott. Geist, Kraft und Urlicht sind die Schöpfungsgewalten für alles, was ins Dasein trat, was wir Schöpfungen nennen, Gott durchströmte mit den Vibrationen Seines Urlichtes das Nichts, den toten Stoff, und es entstand ein vom Lebensprinzip erfülltes All. Durch das Durchströmen des toten Stoffes mit Seiner Vibrationskraft wandelte sich diese in Attraktionskraft, und Sein Urlicht verwandelte sich in Odlicht. So wurde aus dem leblosen, toten Nichts ein belebtes All. Gott, die Eins, brachte drei hervor, nämlich: Lebensprinzip, Attraktionskraft und Odlicht. Und aus dieser Doppelwirkung und Umwandlung von Geist, Kraft und Urlicht in geistiges Lebensprinzip, Attraktionskraft und Odlicht entwickelten sich belebte Geister, reine Geister, die Erstlinge Gottes. (Emanuel/Hardus 11, S. 20)
Die ewigen Gesetze Gottes
Einführung Gott ist ein Geist der Ordnung, und die Gesetze, die Gott gab, sind absolut. Gott braucht keines Seiner Gesetze zu korrigieren. Er hält sich, weil Er ein Gott der Ordnung ist, an die von Ihm gegebenen Gesetze, stößt keines um und greift Seinen Gesetzen in der Wirkung niemals vor. Wenn die Wirkung dadurch ausgeklungen ist, daß vorher die Ursache bereinigt wurde, tritt die Gesetzmäßigkeit der Verwandlung ein. (Emanuel/Hardus 11, S. 21) Gottes Gesetze zwingen nicht, sie führen, lenken, leiten in Liebe. (Emanuel/Hardus 11, S. 47)
Übersicht über die ewigen Gesetze Gottes
- Das Gesetz der Liebe - Das Gesetz des freien Willens - Das Dualgesetz - Das Gesetz der Vernunft - Das Gesetz der Einheit - Das Gesetz der Individualität des Geistes - Das Gesetz 'Gleiches muß Gleiches zur Folge haben' - Das Gesetz 'Bei Gott gibt es nichts Zweckloses' - Die Verwandlungsgesetze - Das Gesetz der Odkraft (Attraktionsgesetz)
Das Gesetz der Liebe ...so ist dieses Liebesgesetz das höchste Gebot und besagt, daß alle ineinander, miteinander und füreinander zu gegenseitiger Hilfe da sein sollen. Das Gesetz der Liebe ist gleichsam die Anleitung und bedeutet das Leben im eigentlichen Sinn, denn ohne diese Liebesbezeugung Gottes, des Urquells aller Liebe, wären wir nicht hier und es gäbe auch in diesem Sinne nicht das, was wir als Schöpfung und Schaffung einer göttlichen Liebe sehen, fühlen und, soweit uns dies möglich ist, begreifen können! (Emanuel(Kontr.) 3, S. 85) Das Liebesgesetz ist auch als Solidaritätsgesetz der Geister bekannt. (Emanuel(Kontr.) 3, S. 84)
Das Gesetz des freien Willens ... das Gesetz des freien Willens - sie sollten, nachdem sie Gesetze erkannt hatten, die Gott ihnen offenbarte, mit ihrem freien Willen in den Gesetzen schaffen. (Emanuel/Hardus 11, S. 21) ... Aber Gott mußte uns den freien Willen geben, weil Er ihn auch hat. ... Aus diesem Grunde, weil Er uns den freien Willen gegeben hat, und wir mit unserem freien Willen Freiheitsraum in Seinem Willen hatten, bestand für uns die Möglichkeit der Gesetzesübertretung, des Falles. (Emanuel/Hardus 11, S.43)
Das Dualgesetz Das Dualgesetz, demzufolge sich Geist zu Geist die Treue halten sollten - dazu wurde ihnen die Eigenschaft der Dualliebe gegeben. (Emanuel/Hardus 11, S. 21)
Das Gesetz der Vernunft ... der Vernunft - sie sollten Gott anerkennen, Seinen Willen erfüllen, sich geistig fortbilden und Zeugen Seines Daseins sein. (Emanuel/Hardus 11, S. 21)
Das Gesetz der Einheit Nun komme ich zum Gesetz der Einheit. Gott ist in sich eine Einheit. Das, was Er ausströmt, ist Sein Urlicht, welches trotz des Ausströmens in Verwandlungen und Verdichtungen als Odlicht, und Odkraft eine Einheit ist. Und weil Gott eine Einheit ist, ist es ein ewiges Gesetz Gottes, das hineinreicht bis in die endlichen Gesetze. Diese Einheit sollen alle Seine Kinder bis zu ihrer Vollkommenheit erreichen, denn es wurden ihnen Liebe, Vernunft, freier Wille und andere Eigenschaften in der Keimanlage gegeben, die sie zu vervollkommnen haben. In den Keimen, die wir in uns tragen, ist alles vorhanden, was Gott in sich hat. "Werdet vollkommen, wie es euer Vater im Himmel ist!" sprach der Herr. Um vollkommen zu werden, müssen daher diese Keime zur Entwicklung gebracht werden. (Emanuel/Hardus 11, S. 45)
Das Gesetz der Individualität des Geistes Ein ewiges Gesetz ist die Individualität des Geistes. Unter Individualität des Geistes verstehen wir, daß es trotz des Zurückflutens zu Gott keine Auslöschung der eigenen Persönlichkeit gibt. Im alten Testament steht geschrieben: "Ich rief euch alle beim (Geist-)Namen." Es ist dies ein Ausspruch des Vaters an seine Kinder. Die Individualität ist das unauslöschliche Merkmal des persönlichen Geistes. ... Seht, liebe Geschwister, die Individualität besteht also darin, daß Gott uns mir unserem Namen rufen wird. Und deshalb sind wir zwar nicht ewig vom Anfang her, aber ewig für alle Zukunft. (Emanuel/Hardus 11, S. 45)
Das Gesetz 'Gleiches muss Gleiches zur Folge haben' ... Christus nannte den Vater, den Schöpfer, einen Geist. Und als Folge des Gesetzes sind die Erstlin-ge, die Er geschaffen hat, reine Geister. Auch wir waren reine Geister, wir sind also Folge von Gott; das ist das Gesetz. Von unwissenden Menschen wird oft die Frage gestellt, warum uns Gott nicht vollkommen geschaffen hat, denn Er ist ja auch vollkommen. Dazu meine Erklärung: weil in Gottes Eigenschaften Liebe, Schöpferkraft, Vernunft und freier Wille enthalten sind. Gott ist in sich vollkommen. Wenn uns also Gott vollkommen geschaffen hätte, hätte Er seinen freien Willen nicht in uns hineinlegen dürfen, sonst wären Seine Gesetze in Umsturz geraten. Aber Gott mußte uns den freien Willen geben, weil Er ihn auch hat. (Emanuel/Hardus 11, S. 43)
Das Gesetz 'Bei Gott gibt es nichts Zweckloses Ein weiteres Gesetz besagt: Bei Gott gibt es nichts Zweckloses. Wenn Gott also wieder alles auslöschen wollte, wie diese Lehre sagt, dann hätte Er Zweckloses geschaffen, und Zweckloses gibt es bei Gott nicht! Denn Gott ist absolut, unwandelbar und ewig, und Seine Gesetze bedürfen keiner Korrektur. Gott ist ein Gott der Ordnung. Er hält sich an Seine Gesetze und greift Seinen Gesetzen im Ablauf nicht vor. (Emanuel/Hardus 11, S. 45)
Die Verwandlungsgesetze Liebe Geschwister, ich möchte euch ein möglichst klares Bild von einem Gesetz geben. ... Es sind die sogenannten Verwandlungsgesetze, welche ich als ewige Gesetze bezeichne, weil sie in der reinen Geistschaffung wurzeln. ... Alles - und das ist das Grundgesetz - , was nicht seine Vollkommenheit erreicht hat, ist Verwandlungen unterworfen. (Emanuel/Hardus 11, S. 68)
Das Gesetz der Odkraft (Attraktionsgesetz) So ist es auch im Gesetz der Odkraft oder der Anziehungskraft und mit all den Kräften, die wirken: alles wirkt in der Anziehung zu Gott hin. Das ist die Grundlage von allem. Gott ist der Mittelpunkt und die Antriebskraft des ganzen Alls. Er hat alles hinausgeschickt, zieht aber alles wieder an. (Emanuel/Hardus 11, S. 138
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