(Frage:) Lieber Emanuel, bitte um Erklärung, in welcher Weise du deine Gedankenbilder in die Sprache des Mittlers überführen kannst?
Es sind nicht immer Gedankenbilder, liebe Geschwister, sondern nur bei schweren, für das Medium völlig neuen Gedankengängen schaffe ich Bilder, die der Mittler in Form einer gewissen Anschaulichkeit erfassen kann, so daß er sich bei meinem Reden nicht sperrt. ... Liebe Geschwister, es ist nicht so einfach, wie ihr euch das vorstellt. Wenn sich ein Medium wie dieses sehr gut geschmeidig, d. h. flexibel zeigt und wir schon lange zusammengearbeitet haben, dann weiß ich, wo seine Schwächen und wo seine Stärken sind, wo die Odkraft löslicher ist in der Schwingungstendenz der Seelenkräfte. ... Und im Hundertstel-, Tausendstel- oder Zehntausendstelbruchteil einer Sekunde versuche ich den Wortschatz des Mediums, wenn es ihn hat, dahingehend zu nützen, sonst muß ich Umschreibungen verwenden, wie ihr das schon öfters erlebt habt. Dann kommt eben ein Satz nach dem anderen, während ich versuche, es euch trotzdem klarzumachen. (Emanuel 18, S. 79-81)
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