... Ich sah ihn den schändlichsten Martertod auf sich nehmen. Ich hatte Angst um ihn. Ich erkannte zwar seine Sendung, aber es war etwas zwischen uns, das nur er erkannte! Ich war nicht im Licht der Klarheit, wie er es war, ich war im Licht der Dämmerung, und der Götze Angst hat mich von der Klarheit und Wahrheit weggezogen...
Ich konnte nicht viel mehr tun, als zu beten und zu weinen. Schrecklich war all diese Marter! Ab und zu trafen sich unsere Blicke, die mehr sagten als dieses äußere Leid... Ich schien zusammenbrechen zu müssen. Aber der Geist Gottes an meiner Seite richtete mich jeweils wieder auf...
Wir standen herum, und keiner wußte, außer viel Tränen, Weinen und Wehklagen, etwas zu beginnen. Die Geisterwelt Gottes - heute weiß ich es - mußte auf Befehl des Allmächtigen zurücktreten, und wir wurden dem überlassen, der heute noch das Zepter auf dieser Erde führt. Wohl ist er gemaßregelt worden, der zwischen euch, mir und dem steht, der auferstanden ist. Er hat viel von seiner Herrschaft eingebüßt, aber noch ist er da und regiert die Menschen!" (Emanuel(Kontr.) 9, S. 127-130)
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