Als arme Seelen bezeichnet man jene Verstorbenen, also entkörperte Wesenheiten, welche sich während kürzerer oder längerer Zeiträume in einem Zustand des Sich-nicht-Auskennens, der Unwissenheit, der Angst, Sorge, Pein und vielfältiger seelischer Qualen befinden.
Irdischer Tod: Dieser wird von vielen aus dem Leben scheidenden Menschen gar nicht wahrgenommen. Sie fühlen sich auch weiterhin als lebende Menschen, obwohl sie sich die veränderten Lebensumstände nicht erklären können. Ihre starre Einstellung, ohne Körper gibt es kein Leben, läßt sie zu keiner anderen Ansicht kommen. (Emanuel/Hardus 11, S. 129)
|