... so sollt ihr doch wissen, daß nichts, aber schon gar nichts aus der Vergangenheit verborgen bleibt - nicht nur aus diesem Leben, sondern auch aus vergangenen Lebensbereichen - und daß auch Ausblicke in die Zukunft in Gedankenformen manifestiert werden.
Dadurch entsteht eine Art Brücke, und er versteht, warum Fehler auf fehlerhafte Lebensbereiche folgten und ihn zu Fall brachten. Das wird in den Mittelpunkt des Betrachters gestellt, der dadurch zu einem ganz klaren Bild von Schuld und Sühne gelangt. Das bedeutet mit anderen Worten eine gewaltige Vorbereitung auf die Läuterung und dadurch ein Innewerden der seelischen Komponente der Schmerzfreiheit zum Aufstieg ins geistige Reich.
In der Läuterung muß jeder von euch zurück in jenen Lehrzustand, der ihn weise macht. Die Schulung des Geistes beruht nicht nur auf Wissen, sondern auf der Erkenntnis seiner Vergangenheit. Und auf diese klare, reine Erkenntnis baut jedes Geistwesen dann zukünftig auf.
Läuterung bedeutet in eurem Sinne: etwas reinigen, etwas beheben, etwas erweitern, etwas erforschen, etwas in sich verspüren, das geändert gehört... (Emanuel 18, S. 16)
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