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Bericht über ein Leben im Jenseits





Bericht des Geistlichen Robert

Roberts erstes zu Hause im Jenseits
... ging die Türe auf, und drei große helle Wesen, vornehmer gekleidet als mein Schutzengel, traten ein und fragten mich, ob ich als Sühne für meine Verfehlungen im Erdenleben bereit wäre zu lernen. Kurz und bündig sagte ich nur ein Wort: "Ja." Darauf sagte mir der Vornehmste, ich solle ihnen folgen. Wie aus eigener Kraft ging es, besser gesagt: schwebten wir, ich in ihrer Mitte, zu einem höher gelegenen Ziel. Mir schien jedenfalls, daß es bergauf ging; angekommen sind wir in der Seminarstation 4/6-33. Mit diesen Zahlen wußte ich aber nichts anzufangen. Ich wurde besser gekleidet, d.h. angepaßt, heller, und die "Großen" verabschiedeten sich sehr eilig von mir, nur mein Schutzengel blieb bei mir. Bald war ich aber umringt von Gleichgesinnten, die mir sagten, daß hier auf Station 4/6-33 alle der Erdenmenschheit helfen wollen; es ist die Vorbereitungs- und Lernsphäre. Bleib bei uns, du bist herzlich bei uns willkommen, sagten sie, wir brauchen jeden. Mein Schutzgeist erklärte mir auf meine Bitte hin die Zahlen. Sie lauten:

4. Atmosphärischer Ring / 6. Hauptsphäre / 33.Unterteilung = Helferdienste.

... Wenn ich aber so auf mein Erdenleben zurückblicke, so gestattet mir, aus geistiger Sicht zu sagen: Ich war fleißig, treu und ehrlich bemüht, Gott zu dienen, Christus nachzufolgen. Aber aus geistiger Sicht war das doch zu wenig! Gebe Gott, daß es euch besser gelingt, ich bitte ihn inständigst darum! (Emanuel (Kontr.) 7, S. 21-22)

Roberts geistige Biographie
...Ich nannte die Zahl 4/6-33... Ihr denkt euch: Was! Robert! Du, ein Priester und nicht in einer höheren Jenseitswelt? ... Ich deutete es euch jedoch bereits an, daß es an meiner konfessionalistischen Einstellung und an meiner festgefahrenen Überzeugung lag, daß meine Tätigkeit und meine Lehre das einzig Richtige seien. Daraus ergaben sich einige persönliche Konsequenzen und Umlernprozesse, um meinen Aufstiegsweg fortsetzen zu können...

In den wenigen Jahrzehnten, welche ich bisher in der Jenseitswelt geistig tätig bin, lerne, empfange und weitergebe, entwuchs ich so mancher Sphäre und überwand insgesamt den Bereich von 2 Atmosphärengrenzen. Mein jetziger Aufenthaltsbereich ist 6/6. Mit dieser Zahl ist der 6. atmosphärische Ring und die 6. Hauptsphäre gemeint...

Nun kurz einige Erläuterungen für neugierige Erdenmenschen. Ich weiß, daß manche von meinen Lesern sagen: "Der kleine Robert soll etwas von seiner lichten jenseitigen Heimat erzählen!" Gerne tue ich das, soweit es möglich und für euch verständlich ist! Beginnen will ich mit dem Wort des Herrn Jesus, das im Johannesevangelium steht: "Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen" (Joh. 14,2).

Dies ist eine unleugbare Tatsache! So wie ihr auf Erden ein Zuhause, also Wohnung, Haus, Garten oder sonstige "Wirklichkeiten" habt und Wald, Fluß, Wiesen, Berge usw. seht, genauso real, ja noch viel realer ist meine Heimat, das lichte Jenseits. Es ist eine Welt, den Bedürfnissen der Heimgegangenen genau angepaßt. Es gibt da nichts, was dem geistigen Menschen - zumindest auf meiner Stufe -, wenn er gutwillig und gottgewollt im Gesetz arbeitet, Hindernisse in den Weg stellt. (Emanuel (Kontr.) 7, S. 23-25)

Es gäbe ja noch so viel zu erzählen. Zum Beispiel von den Farbeindrücken oder von den geistigen Früchten, die hier gerne gegessen werden, und die genauso real sind wie eure irdischen. Es sind in der geistigen Welt die Sinne verfeinert und die Körpersinne abgeschaltet, aber die geistigen Sinne sind auf dieser Ebene genauso vorhanden wie eure Erdensinne, nur sind sie für mehr Eindrücke empfänglich. Und wer an Erkenntnissen voranschreitet, der wird noch empfänglicher für Sphärenmusik, geistige Telepathie oder Gedankenlesen bzw. Gedankenaufnahme und -weitersenden, wobei er nicht nur mit einem Wesen gleichzeitig korrespondieren kann, sondern mit vielen, um das Wichtigste aufzunehmen. (Emanuel (Kontr.) 4, S. 112-115)

Roberts Entwicklung zum Schutzgeist
Ich durfte durch das Ablegen meines Starrsinns - was ich der Gnade Gottes, der Liebe unseres Erlösers, der Treue der mich umgebenden Geistwesen und auch der Arbeit an mir selbst verdanke - in eine höhere Sphäre aufsteigen. Ich drücke die Schulbank deshalb, weil ich jetzt als Schutzgeist ausgebildet werde...

Wir haben gelernt, daß der Schutzgeist die Pflicht hat, auf den Menschen als dessen geistige Obrigkeit einzuwirken und ständig seine Gedanken zu kontrollieren, um dadurch die größtmögliche Übersicht und Gewähr zu haben, daß alles in Ordnung geht. Er übernimmt ja als Geist Gottes die Verantwortung, daß der Schützling den ihm vorgezeichneten Weg, den er mit seinem freien Willen eingeschlagen hat, geht, und daß er ihm nach dem Gesetz Gottes einen gewissen Schutz bieten kann. Das, liebe Freunde, war ungefähr der Wortlaut in dem Buch, aus dem ich eifrig lernen muß...

Überhaupt werde ich in dieser Schule trainiert, konzentriert zu denken. Es ist schwierig für mich, weil ich in meinem Erdenleben wenig darauf geachtet habe. Konzentriert zu denken ist eine Grundbedingung, die das Schutzgeistamt erfordert. (Emanuel (Kontr.) 4, S. 161-162)

Robert und der Plan
Ich kann lernen, kann überall hingehen, kann fragen, kann helfen, kann in dieser Freiheit tun und lassen, was ich will, kann einfach über etwas verfügen, was man als Mensch nicht kann. Es ist mir keine Grenze gesetzt, so weit ich sehen kann, außer der, daß ich noch nicht zur Erkenntnis gekommen bin, wie es weiter gehen soll! ...

Da klopfte mir ein Geistwesen besonderer Art, sagen wir ein Missionsgeistwesen, auf die Schulter und fragte mich: "Warum bist du so vergrämt? Es hindert dich doch niemand an der Erfüllung deiner Wünsche! Komm, ich zeig dir den Plan, den du in dir trägst!" Ich wurde stutzig und fragte; "Ich trage einen Plan in mir?" Es dauerte gar nicht lange, da kam schon aus einer Art Gebäude ein überdimensionaler Plan zum Vorschein, der schraffierte und punktierte Linien enthielt, die dazwischen mit immer anderen Farben ausgelegt waren...

Ich sagte zu diesem Geistwesen: "Was soll ich denn damit? Das sind ja - ich konnte sie nicht zählen! - viele, viele Linien, viele, viele Punkte, kreisförmige Bewegungen und dergleichen mehr?!" Da sagte das gute Wesen: "Siehst du, bis du dich da durchgearbeitet hast und nur mehr das mittlere Oval übriggeblieben ist, dann erst bist du du selber."

Ich verstand die Situation wirklich nicht, dachte nur immer wieder: "Ich selbst bin doch ich selbst! Was bedeutet da 'Höheres Selbst'?"

So geht es wohl euch Menschen auch! Aber das ist ein Irrtum liebe Freunde! Ihr denkt ihr seid ihr selber und seid es doch nicht, weil ihr noch so viel herumschleppt mit euch, so wie ich es tat und noch immer manchmal tue, sodaß das eigentliche "Höhere Ichselbst", der Mittelpunkt, noch gar nicht zu erkennen ist.

Erst im Jenseits - und da erst auf meiner Stufe und darüber hinaus - erkennt man, was alles noch abzulegen ist, um wirklich frei zu werden. (Emanuel (Kontr.) 4, S. 214-216)
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