Es ist einfach so: Was man betet, soll man glauben, und was man glaubt, soll man leben, und was man lebt, soll man lieben! Und daraus ergibt sich schon die Möglichkeit: Wenn ihr etwas verändern wollt, dann sollt ihr es auch leben, lieben und glauben. (Emanuel 18, S. 190)
Wenn du betest, geh in dein stilles Kämmerlein, der Vater sieht dich auch dort. Das sind ja alles Tatsachen, die wir in dieser Geistlehre berücksichtigen und die der Herr ausgesprochen hat. Das sind wahre Zusammenhänge. Wenn ihr so betet und mit eurem ganzen Liebesgefühl, euren ganzen Kräften und Fluiden dabei seid und alles in eine einheitliche Richtung strömt, dann werdet ihr staunen, wieviel Gutes ihr tun könnt durch das Gebet, wie viele Gebetserhörungen ihr in ganz kurzer Zeit in eurem Bewußtsein erfahren könnt. Das ist bewußtes Erleben, bewußtes Einschwingen, das sind Erfahrungswerte aus der geistigen Welt. (Emanuel/Hardus 2, S. 85)
Der geistige Wirkungsgrad eines Gebetes wird erhöht und verstärkt, wenn ihr Jesu Anregungen befolgt und bewußt in euer "Kämmerlein" geht; das bedeutet, sich ins Höhere-Ich-Bewußtsein der Geistseele zu schwingen, die eigene Auratüre gegen negative Einflüsse zu schließen und still zu sein. (Emanuel 19, S. 25)
Und wenn ihr nach dieser Konzentration - Gebetsmeditation - die Bitten emporsendet, dann übernimmt sie aus eurem Bewußtsein zunächst euer Schutzgeist. Der Schutzgeist prüft die Bitte, und wenn sie ihn betrifft und er den Auftrag oder die Bitte erfüllen kann, so hat der Schutzgeist die Kraft und die Möglichkeit, euch diese Bitte zu gewähren. Es sei denn, sie übersteigt die Machtvollkommenheit oder die Machterlaubnis des Schutzgeistes, dann wird sie zur nächsten Instanz weitergeleitet. Das ist dann der höhere leitende Geist oder ein höherer leitender Schutzgeist. Ist dieser auch nicht berechtigt, eure Gebetsschwingungen zu erfüllen, gehen sie zur nächsten Instanz, zu einem Engelwesen. Und wenn dieses Engelwesen auch nicht in der Ordnung Gottes ermächtigt ist, diese eure Bitte zu erfüllen, geht sie, menschlich ausgedrückt, zu einem himmlischen Fürsten. (Emanuel/Hardus 2, S. 87)
Liebe Menschenkinder, bis heute hat dieses Gebet, dieser Rosenkranz, leider nur sehr selten wirklich gute Früchte getragen. Die Menschen beten nur nach außen, es dringt nicht in ihr Inneres ein, und die "Früchte" sind dann auch oft nur im "Äußeren" geblieben. Sie kommen irgendwo zusammen in einem großen Festsaal und beten viele Stunden hindurch. Nach außen ist das eine wunderschöne Kulisse, auch die Führer dieser christlichen Lehre sind anwesend, und es wird fest gesungen und gebetet. Das ist recht schön und im Sinne des äußeren Christentums auch wertvoll und notwendig. Aber wenn diese Stunden vorbei sind, ist alles innerlich wieder verebbt, und das ist doch eigentlich nicht ganz der Sinn des Rosenkranzgebetes! (Emanuel (Kontr.) 9, S. 172)
Frage: Was ist das wertvollste und Gott wohlgefälligste Gebet? Ganz einfach: "Vater, dein heiligster Wille geschehe an mir und durch mich!" Denn der geschehende Wille Gottes ist auf allen Gebieten das Beste für dich. Er vergeistigt und vervollkommnet dich am schnellsten. Sieh auf Jesus: "Vater, dein Wille geschehe!", und im Vater-Unser-Gebet lehrte er es euch, und die Mutter Jesu, Maria, sagte: "Mir geschehe nach deinem Wort und deinem Willen!" (Hardus 2, S. 47)
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