Wollt ihr wissen, was ich von Angst halte? Überhaupt nichts, denn sie existiert gar nicht. Sie ist nur eine von ungünstigen Wesen aufgezäumte, ins negative, schiefe Licht gestellte und von sensitiven Menschen abgezweigte Energie, die so vor euer Lebensgestaltungsprinzip gelegt wird, daß ihr aus ihrer Haft nicht entkommt.
Angst ist für die satanischen Mächte dazu da, um an eure Lebenskräfte heranzukommen. Ob das Furcht ist, Befürchtungen oder negative Vorstellungen, was das alles nach sich zieht - ihr sagt dazu: ein ganzer Rattenschwanz von Unglücksfällen. Und ihr habt recht damit, denn wenn ihr Angst habt, zieht ihr diese Befürchtungen an. Mit jeder Furcht, mit jeder Befürchtung oder Angst öffnet ihr euch. Und das ist der größte Schwachpunkt in der Menschheitsgeschichte, daß die Menschen sich immer vor etwas fürchten, weil sie nicht reif sind zu erkennen, daß die Angst in Wahrheit nur etwas vorgaukelt, sie ist nicht real. Leben ist real, aber Angst ist unreal, weil es verschiedene Machenschaften Luzifers sind, der ein Netz ausspannt, um die Menschen in Furcht und Elend hineinzujagen....
Genauso wie die Spinne saugen die negativen Wesen die Lebenskraft ab durch Befürchtungen, Angst und Sorge. Und jetzt kommt ein Gedanke, der interessant ist: "Habe ich nicht berechtigte Angst?", war da ein Gedanke. In der Bibel steht, leider ungut ausgedrückt: "Fürchte den, der deine Seele ins ewige Verderben stürzen kann." (Mt 10, 28) In diesem Satz sind eine Menge Fehler. Zunächst: Wer sich geistig entwickelt hat und wer mit der Geisterwelt Gottes und seinem Schutzgeist in Verbindung ist, braucht sich auch nicht vor "dem" zu fürchten.
Jesus sprach zu einer Volksmenge, die noch nicht so weit entwickelt war, wie ihr es jetzt seid, die keine solche Führung hatte. Zu denen sagte er nicht "fürchten", sondern "gebt acht", und nicht "in ewiges Verderben", sondern "in die Bannung" oder "Läuterung" oder "unter sein Joch" könnte man es auch übersetzen. (Emanuel 19, S. 180-181)
Sollte ich zu irdisch gewesen sein, dann denkt, bitte, nach, daß es keine Furcht gibt. Was ihr verlieren könnt, ist das, was ihr erhalten habt und was nicht zu euch gehört: euer materieller Körper und euer irdischer Besitz. Und das ist früher oder später bei jedem der Fall. Also wozu sich davor fürchten? ... Ihr sollt also keine Furcht haben, sondern wissen: "Luzifer schürt die Angst mehr, als ihr ahnen könnt." Und da Luzifer nicht gerade euer persönlicher Freund ist, könnt ihr mir glauben: Christus ist euer persönlicher Freund und Heimführer zum Vater! (Emanuel 19, S. 185-186)
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